Die erste Mahnwache

Am 26. Januar 2022 haben erstmals rund 30 verschiedene Brühler Gruppen und Initiativen zu einer Mahnwache vor dem Brühler Rathaus aufgerufen, um den Toten der Pandemie zu gedenken.

Dem Aufruf folgten rund 100 Brühlerinnen und Brühler mit Kerzen in ihren Händen. Nicht um andere an die Spritze zu zwingen. Nicht um andere zu beschimpfen. Sondern um den Verstorbenen der Pandemie zu gedenken und drei zentrale Werte für Brühl einzufordern: Solidarität mit denen, die Opfer zu beklagen haben und mit denjenigen, die an vorderster Front alles tun, damit die Situation bald besser wird. Respekt für die gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der wir mit Zusammenhalt alles dafür tun müssen, um die Pandemie gemeinsam so schnell wie möglich zu beenden.

Und Schutz der Demokratie, die – so schwer wir alle uns auch manchmal mit einer Mehrheitsentscheidung tun – nie als faschistisch oder diktatorisch diffamiert werden darf. Zu der Mahnwache gesellten sich zwei Brühlerinnen, die von der parallel stattfindenden Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen zur Mahnwache kamen und Zusammenhalt einforderten. Ein Anfang.

Der Kölner Stadtanzeiger hat über die Mahnwache berichtet.

Die Mahnwache am 26.01.2022
Die Mahnwache am 26.01.2022 (Foto: A. Gonscherowski)
Die erste Mahnwache
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