Mahnwache und Solidarität für die Ukraine

Die nunmehr sechste Mahnwache für Solidarität, Respekt und den Schutz unserer Demokratie stand am 2. März ganz unter dem Eindruck des russischen kriegerischen Angriffs auf die Ukraine.

Die erste Mahnwache nach dem militärischen Überfall auf die Ukraine stand unter besonderen Vorzeichen. Die Schockwellen, die dieses Ereignis weltweit auslöste, waren auch in Brühl zu spüren. Besonders viele Menschen haben das Bedürfnis, ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine zu setzen. Daher hatte die Initiative „Gemeinsam für Brühl“ bewusst im Anschluss an Mahnwache für die Opfer der Corona-Pandemie zu einer Solidaritätsaktion für die Ukraine aufgerufen.

Reichlich 200 Brühler:innen hörten dem sehr persönlichen Bericht eines mit einer Ukrainerin verheirateten Brühlers zu, der Familie und viele Freunde in der Ukraine hat, über die Verhältnisse vor Ort zu. Er berichtete unter anderem von einer ukrainischen Freundin, Lyubov Makymovych, der Gründerin der Initiative „Women`s perspective„, die zusammen mit vielen anderen die Kiewer Erklärung verfasst und unterzeichnet hat. Dieses Dokument, das vorgelesen wurde, ist ein Hilfeschrei an die Welt.

Über Spendenmöglichkeiten wurden berichtet. Das musikalisch angeleitete gemeinsame Singen von Friedensliedern wie „We shall overcome“, „Die Gedanken sind frei“ und „Imagine“ hat vielen Teilnehmern sehr gutgetan. Wir danken Christa Alberty, Andreas Roos und Dr. Astrid Nierhoff-Fassbender für ihre musikalischen Beiträge

Ukraine-Hilfe der Stadt läuft an

Als Schlusspunkt der Veranstaltung kündigte der Bürgermeister die gerade anlaufende Koordination der Ukraine-Hilfe der Stadt an. Nach der Versammlung blieben etliche noch weiter auf dem Rathaus-Vorplatz, mit der Frage: „Wie weiter? Wie kann ich helfen?“. Eine Frage, für die es nicht genau eine einzige richtige, sondern viele Antworten geben wird. Damit wir uns zusammentun können, bietet die Stadt eine Koordinierungsstelle an, bei der jeder, der mit Zeit, Unterkunft und Sachspenden helfen möchte, sich melden kann:


Stabsstelle Integration unter 02232 797171

oder

ukrainehilfe@bruehl.de

Die Initiative „Gemeinsam für Brühl“ hat eine Diskussionsgruppe „Brühl gemeinsam für die Ukraine“ im sicheren Signal-Messenger eröffnet: Tut mit und lasst Euch gerne aufnehmen über diesen Einladungslink, der Euch direkt in die Signal-Gruppe bringt. Oder schreibt eine Nachricht an gemeinsam-fuer-bruehl@mail.de.

https://gemeinsam-fuer-bruehl.de/

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