Solidaritäts-Veranstaltung für die Frauen im Iran

Vor nunmehr über 6 Wochen, am 16.09.2022 starb Jina Mahsa Amini. Die junge Frau wurde von der iranischen „Sittenpolizei“ zu Tode geprügelt, weil ihr Kopftuch angeblich nicht korrekt saß.

Seit dem Tod der jungen Kurdin kämpfen im Iran mutige Frauen und Männer für ihre Freiheit. 

Rechte, die wir hierzulande allzu oft als selbstverständlich sehen, werden dort aktuell unter Lebensgefahr erkämpft, allem voran grundsätzliche Persönlichkeitsrechte. 

Dabei geht es mitnichten darum, eine Abschaffung des Kopftuchs zu erreichen, wie rechte und demokratiefeindliche Akteur:innen es behaupten, sondern um die Freiheit der Entscheidung. Um grundsätzliche Menschenrechte, die vor allem Frauen im Iran verwehrt werden.

Die Iranerinnen wollen und sollen selbst entscheiden können, ob sie einen Hijab tragen möchten oder nicht. Sie wollen und sollen die Wahl haben, welche Kleidung sie tragen und in der Lage sein, ohne Angst vor rechtlichen oder physischen Konsequenzen öffentlich singen und tanzen zu können. 

Dass Frauen auf Grund von persönlichen Entscheidungen oder Handlungen, die für uns völlig selbstverständlich sind, Strafverfolgung, Gewalt und Folter, bis hin zum Tod fürchten müssen, ist für uns schwer fassbar – im Iran ist dies jedoch leider Alltag.

Mindestens 240 Protestierende haben im Kampf für die Freiheit und für Frauenrechte bis heute (Stand 20.10.2022) ihr Leben verloren – darunter auch viele Jugendliche. Mehr als 300 weitere Personen wurden bisher im Zusammenhang mit den Protesten im Iran angeklagt – unter dem Vorwurf „Krieg gegen Gott“ zu führen, droht ihnen die Todesstrafe.

Ihr „Verbrechen“? – Sie trugen ihr Haar unbedeckt; sie tanzten und sangen in der Öffentlichkeit, sie demonstrierten für Freiheit oder unterstützten die aktuellen Proteste.

Umso bewundernswerter sind die mutigen Frauen und Männer, die derzeit trotz akuter Lebensgefahr im Iran auf die Straßen gehen und gegen das Regime der Mullahs protestieren. 

Zeigen wir ihnen unsere Solidarität, dass wir ihre Stimmen hören und ihre Forderungen unterstützen. 

Be their voices!

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