
21.12.24
In der SWR2-Sendung „Zeitgenossen“ vom 21. Dezember 2024 spricht der Gewalt- und Konfliktforscher Andreas Zick über die Ergebnisse der Studie „Die distanzierte Mitte“. Diese Untersuchung zeigt, dass rechtsextreme Einstellungen in Deutschland zunehmen und zunehmend in der gesellschaftlichen Mitte verankert sind. Konkret hat jede zwölfte Person ein rechtsextremes Weltbild, und fast ein Drittel der Bevölkerung teilt völkische Ansichten.
Zick betont, dass rechtsextreme Positionen zunehmend normalisiert werden. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass die AfD nicht trotz, sondern wegen ihrer demokratiegefährdenden und menschenfeindlichen Parolen gewählt wird. Die Studie verdeutlicht, dass die Mitte der Gesellschaft zunehmend demokratiefeindliche und rechtsextreme Einstellungen teilt.
Die vollständige Studie „Die distanzierte Mitte“ wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht und bietet eine umfassende Analyse rechtsextremer und demokratiegefährdender Einstellungen in Deutschland für die Jahre 2022/23.
Für weitere Informationen und das vollständige Interview mit Andreas Zick besuchen Sie die Webseite der SWR2-Sendung.
Audio: 45 Minuten


