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Gegenstatement zum AfD-Vortrag in Brühl: Die Windkraft als Sündenbock: Warum Schalleys Rechnung nicht aufgeht

Kurzfazit: Warum Schalleys Vortrag in der Debatte nicht weiterführt

Schalleys Vortrag wirkt nur auf den ersten Blick überzeugend. Tatsächlich ist er vor allem ein Beispiel für selektive, unsaubere und irreführende Argumentation.

  • Er zählt Probleme auf, aber verschweigt den Maßstab: Entscheidend ist nicht, ob Windkraft Nachteile hat – sondern wie sie im Vergleich zu Kohle, Gas und Öl abschneidet. Genau diesen Vergleich meidet Schalley.
  • Er dramatisiert Einzelaspekte und verkauft sie als Gesamturteil: Vogelschlag, Fledermausschutz, Rotorblattabrieb oder Recycling sind reale Themen – aber keine Widerlegung der Windkraft als Ganzes.
  • Er reißt Zahlen aus dem Zusammenhang: Wer nur Schäden nennt, aber den enormen Klimanutzen unterschlägt, betreibt keine seriöse Bilanz, sondern Stimmungsmache.
  • Er blendet die Alternativen aus: Kohle, Gas und Öl verursachen pro Kilowattstunde ein Vielfaches an Treibhausgasen und ebenfalls massive Umweltfolgen. Dagegen wirkt Schalleys Kritik an der Windkraft einseitig und verkürzt.
  • Er verwechselt berechtigte Kritik mit Totalablehnung: Die richtige Schlussfolgerung lautet nicht „Windkraft stoppen“, sondern: besser planen, sensible Standorte meiden, Artenschutz stärken und technische Probleme lösen.
  • Er liefert keine tragfähige Lösung: Wer Windkraft schlechtredet, muss sagen, wie Strom klimaverträglich, bezahlbar und sicher erzeugt werden soll. Genau darauf bleibt Schalley eine überzeugende Antwort schuldig.

Unterm Strich: Schalleys Vortrag bringt die Diskussion nicht weiter, weil er nicht aufklärt, sondern verzerrt. Er ersetzt Abwägung durch Empörung und Analyse durch Zuspitzung.

Brühl. Bunt, laut und deutlich sichtbar war der Protest am Dienstagabend, 28. April, an der Clemens-August-Straße. Mehrere Hundert Menschen folgten dem Aufruf der Initiative „Gemeinsam für Brühl“, um gegen eine AfD-Veranstaltung im Clemens-August-Forum zu demonstrieren. Ihr Anliegen: ein Zeichen gegen Spaltung, Ausgrenzung, Hass und Hetze zu setzen.

© Foto: Matthias Gellissen

Während draußen Bürgerinnen und Bürger protestierten, fand drinnen ein sogenannter „Bürgerdialog“ der AfD statt. Eingeladen waren unter anderem Matthias Helferich, Fabian Jacobi und Zacharias Schalley. Besonders Schalleys Vortrag zur Windkraft lohnt eine genauere Betrachtung: Er versuchte, die Energiewende ausgerechnet mit ökologischen Argumenten grundsätzlich infrage zu stellen.

Seine zentrale Botschaft lautete: Windkraft sei keine Lösung, sondern selbst ein Umweltproblem. Doch hält diese Argumentation einer sachlichen Prüfung stand? Der folgende Beitrag zeigt: Schalley benennt zwar einzelne reale Konflikte – etwa bei Artenschutz, Landschaftsbild und Recycling. Seine Schlussfolgerung aber ist methodisch schwach. Denn er zählt Schäden auf, ohne sie sauber mit dem Nutzen der Windkraft und den Folgen von Kohle, Gas und Öl zu vergleichen.

Die Windkraft als Sündenbock: Warum Schalleys Rechnung nicht aufgeht

Zacharias Schalley versucht in seinem Vortrag, die Windkraft ökologisch zu widerlegen. Wir widersprechen dieser Darstellung. Denn wer über Energie spricht, muss jede Form der Stromerzeugung mit ihren realen Alternativen vergleichen.

Schalleys Botschaft lautet: Windräder zerstörten Landschaften, töteten Tiere, verschmutzten die Umwelt, verbrauchten Rohstoffe und seien am Ende kaum recycelbar. Kurz: Was als Klimaschutz verkauft werde, sei in Wahrheit Naturzerstörung.

Das klingt zunächst eindrucksvoll, weil Schalley reale Probleme nennt. Ja, Windkraftanlagen brauchen Beton, Stahl und Rohstoffe. Ja, sie verändern Landschaften. Ja, Vögel und Fledermäuse können gefährdet werden. Ja, Rotorblätter sind schwieriger zu recyceln als Stahlträger.

Aber genau hier liegt der zentrale Fehler seiner Argumentation: Er zählt Belastungen auf, ohne sie ins Verhältnis zum Nutzen und zu den Alternativen zu setzen. Das ist, als würde man ein Medikament nur nach seinen Nebenwirkungen beurteilen, aber weder die Wirkung noch die Krankheit erwähnen.

Der entscheidende Maßstab: Was ist die Alternative?

Die relevante Frage lautet nicht: „Hat Windkraft Nachteile?“ Natürlich hat sie die. Die entscheidende Frage lautet: Wie groß sind diese Nachteile im Vergleich zum Nutzen – und wie groß wären die Schäden von Kohle, Gas und Öl?

In der Klimabilanz ist Windkraft fossilen Energieträgern deutlich überlegen. Das Umweltbundesamt nennt für Windenergie an Land über den Lebenszyklus – also Bau, Betrieb, Wartung und Rückbau – Werte von etwa 10 bis 20 Gramm CO₂-Äquivalenten pro Kilowattstunde. Wird dadurch fossiler Strom ersetzt, können ungefähr 600 Gramm CO₂-Äquivalente pro Kilowattstunde vermieden werden.

Daraus ergibt sich grob ein Verhältnis von 1 zu 30 bis 1 zu 60. Die oft genannte Faustzahl 1 zu 40 ist für die Klimabilanz also plausibel: Eine Windkraftanlage verursacht durch Herstellung und Bau zwar Klimabelastungen, spart über ihre Laufzeit aber ein Vielfaches davon wieder ein.

Windkraft verursacht Gramm, Kohle Hunderte Gramm

Der Unterschied wird anschaulich, wenn man die Emissionen pro erzeugter Kilowattstunde vergleicht:

StromquelleKlimabelastung grob pro kWh
Windkraft an Landca. 10–20 g CO₂e
Erdgasca. 400–500 g CO₂e
Kohleca. 750–1.000 g CO₂e
Braunkohleca. 900–1.200 g CO₂/kWh

Bei Windkraft entsteht der Hauptteil der Emissionen vor allem beim Bau. Bei Kohle, Gas und Öl entsteht der Schaden dagegen bei jeder einzelnen Kilowattstunde neu, weil dauerhaft Brennstoffe verbrannt werden. Wer Windkraft wegen Beton, Stahl und Rotorblättern kritisiert, muss erklären, warum er stattdessen Energieträger akzeptieren will, die pro Kilowattstunde ein Vielfaches an Klimagasen ausstoßen.

Landschaft: Sichtbar heißt nicht automatisch zerstört

Schalley spricht von „Landschaftszerstörung“. Windräder verändern Landschaften tatsächlich sichtbar. Das kann man störend finden. Aber Sichtbarkeit ist nicht dasselbe wie ökologische Zerstörung.

Ein Tagebau greift tief in Böden, Grundwasser, Dörfer und Ökosysteme ein. Fossile Energien benötigen außerdem Bergbau, Bohrungen, Pipelines, Terminals, Raffinerien und laufende Brennstofftransporte. Windkraft braucht Standorte, Fundamente und Netze – aber sie verbrennt keinen Brennstoff.

Die sachliche Schlussfolgerung lautet daher nicht: Windkraft überall und um jeden Preis. Sie lautet: Windkraft sorgfältig planen, sensible Flächen meiden und Eingriffe minimieren.

Windkraft am Meer

Artenschutz: Ein reales Problem, aber kein Totalargument

Der Artenschutz ist Schalleys stärkster Punkt. Windkraftanlagen können Vögel und Fledermäuse gefährden. Besonders betroffen sind bestimmte Greifvögel und hoch fliegende Fledermausarten.

Aber daraus folgt kein pauschales Nein zur Windkraft. Entscheidend sind Standortwahl, Abstände, Abschaltzeiten, Brutplatzprüfungen, Monitoring und technische Schutzmaßnahmen. Beim Fledermausschutz gibt es etwa standortbezogene Abschaltalgorithmen, mit denen Anlagen in besonders riskanten Zeiten angehalten werden können.

Das ist der Unterschied zwischen berechtigter Kritik und Schalleys Überzeichnung: Ein lösbarer Zielkonflikt ist kein Beweis gegen die gesamte Technologie.

Insekten: Große Zahl, schwache Schlussfolgerung

Oft wird behauptet, Windkraftanlagen töteten Milliarden Insekten und zerstörten damit die Basis der Nahrungskette. Tatsächlich gibt es Modellrechnungen zu großen Mengen getroffener Fluginsekten.

Doch eine große absolute Zahl beweist noch nicht, dass Windkraft ein Haupttreiber des Insektensterbens ist. Dafür fehlen entscheidende Bezugsgrößen: Wie groß ist die Gesamtpopulation? Welche Arten sind betroffen? Wie stark wiegt der Effekt im Vergleich zu Pestiziden, Lebensraumverlust, intensiver Landwirtschaft, Lichtverschmutzung, Verkehr und Klimawandel?

Die Zahl ist ein Anlass für Forschung und Vorsorge. Sie ist aber kein Beleg dafür, dass Windkraft die zentrale Ursache des Insektenrückgangs wäre.

Vogeltod durch Windkraft: Ein reales Problem – aber nicht der Haupttreiber

Auch beim Thema Vogelschutz braucht es Maß und Vergleich. Windkraftanlagen können Vögel töten, besonders bestimmte größere Arten wie Greifvögel oder Störche. Deshalb sind gute Standortplanung, Artenschutzprüfungen und Schutzmaßnahmen wichtig. Wer daraus aber macht, Windkraft sei die zentrale Gefahr für Vögel, verzerrt die Größenordnung.

Nach den häufig zitierten Vergleichszahlen sterben in Deutschland jährlich ungefähr:

UrsacheGeschätzte Zahl getöteter Vögel pro Jahr
Glasscheibenbis zu 115 Mio.
Hauskatzenca. 100 Mio.
Autos und Zügeca. 70 Mio.
Stromleitungenca. 2,8 Mio.
Jagdca. 1,2 Mio.
Windkraftanlagenca. 0,1 Mio. / 100.000

Diese Zahlen zeigen nicht, dass Vogelschlag an Windkraftanlagen egal wäre. Sie zeigen aber, dass er im Vergleich zu anderen menschengemachten Todesursachen deutlich kleiner ist. Der NABU nennt für Deutschland etwa 100 bis 115 Millionen Todesfälle durch Kollisionen mit Glasscheiben, rund 70 Millionen durch Straßen- und Bahnverkehr, 1,5 bis 2,8 Millionen durch Stromleitungen und etwa 100.000 durch Windkraftanlagen.

Die sachliche Schlussfolgerung lautet daher nicht: Windkraft ignorieren oder Artenschutz kleinreden. Sie lautet: Windkraft naturverträglich planen, sensible Standorte meiden und Schutzmaßnahmen konsequent anwenden. Wer Windkraft aber als Hauptursache des Vogelsterbens darstellt, lenkt von deutlich größeren Problemen ab – etwa Glasfassaden, Verkehr, Katzen, Stromleitungen und dem Verlust von Lebensräumen.

Mikroplastik und SF₆: Reale Punkte, falsche Gewichtung

Rotorblätter können durch Witterung Abrieb verlieren. Das sollte reduziert werden. Aber im Vergleich zu anderen Mikroplastikquellen – besonders Reifenabrieb – ist dieser Beitrag deutlich kleiner. Wer Mikroplastik ernsthaft reduzieren will, findet im Straßenverkehr einen wesentlich größeren Hebel.

Auch Schwefelhexafluorid, kurz SF₆, ist tatsächlich ein sehr klimaschädliches Gas. Es wird in elektrischen Schaltanlagen eingesetzt. Aber das ist kein spezifisches Windkraftproblem, sondern betrifft elektrische Infrastruktur allgemein. SF₆ wurde außerdem früher in weiteren Bereichen verwendet, unter anderem als Trennschicht in Schallschutzglasscheiben. Besonders wichtig für die Einordnung: Nach Darstellung der EWS Schönau verweist das Umweltbundesamt bei den Emissionen gerade nicht auf Windkraftanlagen als Hauptproblem, sondern auf die Entsorgung alter Schallschutzfenster, bei der eingeschlossenes SF₆ entweichen kann.

In Windkraftanlagen selbst stecken laut EWS Schönau in der Regel weniger als drei Kilogramm SF₆ pro Turbine; in Umspannwerken können dagegen mehrere Tonnen verbaut sein. Zudem verbleibt das Gas im Normalbetrieb in gekapselten Schaltanlagen. Die richtige Folgerung lautet daher: SF₆ ersetzen, Leckagen vermeiden, alte Schallschutzfenster sachgerecht entsorgen und Regulierung verschärfen. Die falsche Folgerung lautet: Windkraft abschaffen.

Recycling: Schwieriger ist nicht unmöglich

Schalley behauptet sinngemäß, Rotorblätter seien nicht recycelbar. Das ist zu pauschal. Richtig ist: Rotorblätter aus Verbundwerkstoffen sind schwieriger zu verwerten als Stahl, Kupfer oder Beton. Falsch ist: Windkraftanlagen seien insgesamt kaum recycelbar.

Ein großer Teil der Masse einer Windkraftanlage ist bereits mit etablierten Verfahren recycelbar. Die Rotorblätter bleiben eine technische Herausforderung. Daraus folgt aber nicht, dass Windkraft ökologisch widerlegt wäre. Daraus folgt: Recyclingstandards verbessern, Deponierung begrenzen, Rotorblattdesign weiterentwickeln und Rückbau finanziell absichern.

Rohstoffe: Windkraft braucht Material, fossile Energien brauchen ständig Brennstoff

Auch Windkraft braucht Rohstoffe: Stahl, Beton, Kupfer, Kunststoffe und teils spezielle Metalle. Dieser Punkt ist berechtigt. Aber Schalley bilanziert selektiv.

Fossile Energien brauchen nicht nur Kraftwerke, sondern dauerhaft neue Brennstoffe. Kohle, Öl und Gas müssen gefördert, transportiert und verbrannt werden – jeden Tag, für jede Kilowattstunde. Windkraft braucht den größten Materialeinsatz am Anfang. Danach erzeugt sie über viele Jahre Strom ohne Brennstoff.

Wer Rohstoffabbau kritisiert, müsste also erst recht Kohle, Öl und Gas kritisieren. Dort kommen Rohstoffschäden, Luftschadstoffe und Klimaschäden dauerhaft zusammen.

Schalleys Grundfehler: Er verwechselt Nebenwirkungen mit der Gesamtbilanz

Schalleys Vortrag wirkt stark, weil er eine einfache Erzählung anbietet: Windkraft sei nicht grün, sondern Naturzerstörung. Doch diese Erzählung funktioniert nur, solange man die Alternativen ausblendet.

Eine faire Kritik an Windkraft müsste sagen: Windkraft ist klimapolitisch sehr nützlich, aber nicht automatisch naturverträglich. Der Ausbau muss besser geplant werden. Sensible Lebensräume müssen geschützt werden. Vogelschutz und Fledermausschutz müssen ernst genommen werden. Rotorblatt-Recycling muss besser werden. SF₆ muss ersetzt werden.

Das wäre eine differenzierte Kritik. Schalley macht etwas anderes: Er sammelt Nebenwirkungen, trennt sie vom Nutzen, vergleicht sie nicht sauber mit Kohle, Gas und Öl und erklärt dann die ganze Technologie für gescheitert.

Fazit

Windkraft ist nicht perfekt. Aber Perfektion ist nicht der Maßstab. Der Maßstab ist der Vergleich mit realen Alternativen.

Und dieser Vergleich ist eindeutig: Windkraft verursacht über ihren Lebenszyklus nur einen Bruchteil der Treibhausgasemissionen von Kohle, Gas und Öl. Sie hat Artenschutzkonflikte, aber diese sind planbar und minderbar. Sie braucht Material, aber keinen dauerhaft zu verbrennenden Brennstoff. Sie hat Recyclingprobleme bei Rotorblättern, aber der größte Teil einer Anlage ist recycelbar.

Windkraft, ja bitte!

Schalleys Grundfehler ist also nicht, dass er einzelne Probleme der Windkraft anspricht. Sein Grundfehler ist, dass er daraus eine falsche Gesamtrechnung macht.

Wer nur die Schäden der Windkraft aufzählt und den Nutzen ausblendet, betreibt keine Umweltanalyse. Er betreibt Irreführung durch Weglassen.

Quellen und weiterführende Informationen

  • Umweltbundesamt:
    Ökobilanz von Energie- und Verkehrssystemen
    – erläutert die Ökobilanz von Windenergie an Land: etwa 10 bis 20 g CO₂e pro kWh, rund 0,6 kg vermiedene CO₂e pro kWh und ein Verhältnis von etwa 1:30 bis 1:60 zugunsten der Windkraft.
  • Umweltbundesamt:
    CO₂-Emissionen pro Kilowattstunde Strom
    – nennt den durchschnittlichen CO₂-Ausstoß des deutschen Strommixes; für 2025 werden 344 g CO₂ pro kWh angegeben.
  • UNECE:
    Life Cycle Assessment of Electricity Generation Options
    – vergleicht Stromerzeugungsarten über den gesamten Lebenszyklus und zeigt die deutlich niedrigeren Treibhausgasemissionen von Windkraft gegenüber fossilen Kraftwerken.
  • Fraunhofer ISE:
    Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien
    – vergleicht die Kosten neuer Kraftwerke in Deutschland; Photovoltaik und Windkraft liegen demnach deutlich unter vielen konventionellen Technologien.
  • Umweltbundesamt:
    Windenergie an Land
    – bietet Grundinformationen zu Ausbau, Bedeutung und Umweltfragen der Windenergie an Land.
  • NABU:
    Windenergie und Artenschutz
    – befürwortet einen naturverträglichen Ausbau der Windenergie, mahnt aber strikte Beachtung von Arten- und Lebensraumschutz an.
  • NABU:
    Wer ist schuld am großen Vogelschwund?
    – ordnet Vogelschlag an Windkraftanlagen ein: etwa 100.000 getötete Vögel pro Jahr, deutlich weniger als durch Glas, Verkehr oder Katzen; zugleich können bestimmte Greifvogelarten besonders betroffen sein.
  • Bundesamt für Naturschutz:
    Fledermausschutz und Windenergieanlagen
    – beschreibt Risiken für Fledermäuse und Schutzinstrumente wie standortspezifische Abschaltalgorithmen mit ProBat.
  • DLR:
    DLR-Studie zu Fluginsekten und Windparks
    – nennt die Modellrechnung zu rund 1.200 Milliarden getroffenen Fluginsekten pro Jahr, betont aber zugleich, dass daraus kein belastbarer Anteil am Insektenschwund abgeleitet werden kann.
  • Umweltbundesamt:
    SF₆ in elektrischen Schaltanlagen
    – erklärt den Einsatz von SF₆ in Schaltanlagen sowie dessen sehr hohes Treibhauspotenzial und lange atmosphärische Verweildauer.
  • EWS Schönau:
    SF₆ – Klimakiller im Windrad?
    – ordnet die SF₆-Debatte ein: Windkraftanlagen sind nicht der größte Einsatzbereich; bei den Emissionen spielen vor allem alte Schallschutzfenster eine wichtige Rolle.
  • BRISANT/MDR:
    So umweltschädlich ist Braunkohle
    – nennt für Steinkohle bis zu 950 g CO₂ pro kWh und für Braunkohle bis zu 1.200 g CO₂ pro kWh.
  • WindEurope:
    Circularity and recycling of wind turbines
    – beschreibt Recycling und Kreislaufwirtschaft bei Windkraftanlagen; bis zu 90 Prozent der Anlagenmasse sind mit etablierten Verfahren recycelbar, Rotorblätter bleiben die größere Herausforderung.
Themen: Aufklärung | Brühl | Klima
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