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Das lustige Liederbuch – gemeinsam Singen

Diese Seite sammelt politische Lieder, die sich mit unserer Gesellschaft, unseren Werten und unserem Zusammenleben auseinandersetzen. „Gemeinsam für Brühl“ setzt sich für Demokratie, Vielfalt und Respekt ein. Hier sollen Stimmen hörbar werden, die Haltung zeigen – auch in Form von Musik, zum Beispiel bei Kundgebungen.

Musik kann mehr sein als Unterhaltung: Sie kann Missstände benennen, Menschen verbinden und zum Nachdenken oder Handeln anregen. Diese Sammlung versteht sich daher als Beitrag zu einer offenen, demokratischen Kultur – laut, kritisch und solidarisch.

Abspielen der Lieder

Hier geht es zur Seite von „Die Rede“ – mit lustigen Alternativversionen.


Einige Lieder als instrumentale Mitsingversionen


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🎵 Die Rede (optimiert) – Herunterladen
🎵 Zurück auf Null – Herunterladen
🎵 Lasst euch doch nicht betören – Herunterladen
🎵 Die Gedanken sind zum Glück frei – Herunterladen

Wie lade ich die Lieder herunter?
Auf manchen Smartphones öffnet sich die Datei zunächst im Player.
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Songtexte zum Mitsingen

Songtexte als pdf zum Download: Das lustige Liederbuch (V 2026-04-26)

📖 Songtext: Die Rede (Klicken zum Ausklappen)

Strophe 1
Wir sind nicht allein, wir sind heute hier,
wieder zu zeigen: Die Mehrheit sind wir.
Kein bloßer Protest, kein verlorener Schrei,
wir wissen genau: Wir sind nicht dabei,
wenn Freiheit zum Schlagwort der Spaltung verkommt,
wenn Hass wie ein Sturm an die Haustüren trommt.

Pre-Chorus
Ihr ruft nach Grenzen, wir rufen nach Recht,
euer Echo ist hohl und die Absicht echt schlecht.

Refrain
Wir wissen genau, warum wir hier stehen,
wir können die Gründe beim Namen nennen.
Doch seht euch mal an, wie ihr drüben marschiert –
wisst ihr überhaupt, wer euch da führt?

Ihr lauft den Demagogen,
den Hetzern nur nach,
wir halten das Recht
und die Menschlichkeit wach.

Strophe 2
Respekt ist mehr als nur Schall im Land,
es ist das echte Band zwischen Mensch und Verstand.
Ein Versprechen, das jedem den Rücken stärkt,
egal, welches Merkmal ihr an ihm bemerkt.

Pre-Chorus
Wer Menschen sortiert, wer die Würde verletzt,
hat das, was uns eint, zutiefst verletzt.

Refrain
Wir wissen genau, warum wir hier stehen,
wir können die Gründe beim Namen nennen.
Doch seht euch mal an, wie ihr drüben marschiert –
wisst ihr überhaupt, wer euch da führt?

Ihr lauft den Demagogen,
den Hetzern nur nach,
wir halten das Recht
und die Menschlichkeit wach.

Outro
Respekt ist mehr als nur Schall. Huü.
Wer führt euch an?
Hüüh.

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📖 Songtext: „Was ist Kultur, Papi?“ (Klicken zum Ausklappen)

Strophe 1
Im Saal sind noch Stühle frei,
doch vorne klingt die Stimme hart.
Ein Anzug sitzt wie eine Wand,
die Wörter stehen stramm parat.
Er malt ein Land in Angst und Wut,
macht aus Geschichten ein Gericht.
Wer Kunst nicht mag, ruft gleich Verrat
und facht die alten Feindbilder an.

Refrain
Was ist Kultur, nur das, was Papi sagt?
Nur Märchen, Mythen, Mann und Macht?
Was ist Kultur, wenn sie nicht fragen darf,
wenn alles Fremde schuldig macht?
Was ist Kultur, nur das, was Papi sagt?
Ein schönes Bild im engen Rahmen?
Doch Kunst bleibt laut, bleibt wild, bleibt wach
und lässt sich nicht den Atem nehmen.

Strophe 2
Ein Plüschbett wird zum Staatsverrat,
ein Körper zum Polit-Skandal.
Aus Steuergeld zum Schaum vorm Mund,
aus Kunst ein Kampfbegriff im Saal.
Wer Kunst nur duldet, wenn sie dient,
wer Denken gern in Grenzen hält,
verwechselt Heimat mit Befehl
und macht sich eng die ganze Welt.

Refrain
Was ist Kultur, nur das, was Papi sagt?
Nur Märchen, Mythen, Mann und Macht?
Was ist Kultur, wenn sie nicht fragen darf,
wenn alles Fremde schuldig macht?
Was ist Kultur, nur das, was Papi sagt?
Ein schönes Bild im engen Rahmen?
Doch Kunst bleibt laut, bleibt wild, bleibt wach
und lässt sich nicht den Atem nehmen.

Bridge
Da wird geraunt, da wird geklagt,
als wär die Freiheit schon abhanden.
Doch wer nur Hässlichkeit beklagt,
hat doch die Vielfalt nie verstanden.

Wer „Volk“ sagt und nur Gleichheit meint,
der baut ein Schloss auf dünnem Sand.

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📖 Songtext: Von Wahrheit getragen (Klicken zum Ausklappen)
Melodie: Der Mond ist aufgegangen

1.
Lasst euch doch nicht betören,
von Stimmen, die uns stören
mit Worten kalt und leer.
Sie schüren Angst und Zweifel,
verdrehen Sinn und eifern,
zu spalten Menschen immer mehr.

2.
Wie ist die Welt so stille,
doch hinter mancher Hülle
wächst Misstraun leis heran.
Man hört die falschen Klänge,
die einfachen Gesänge,
die Wahrheit kaum noch fassen kann.

3.
Seht ihr die schrägen Sätze?
Die eng gesponn’nen Netze,
wo man Fake-Wahrheit preist?
Was in der Lüge mündet,
wird laut und groß verkündet –
bis man den echten Kern nicht weiß.

4.
Ach Menschen, lasst nicht blenden,
was euch von schnellen Händen
zurechtgerückt entsteht.
Mit Zahlen, die sie biegen,
mit Bildern, die sie trügen,
um daraus Feindbilder zu drehn.

5.
Lasst uns die Fakten suchen,
nicht falsche Worte fluchen,
die nur Verwirrung sä’n.
Lasst uns gemeinsam denken,
uns nicht von Angst beschränken,
und füreinander aufrecht stehn.

6.
So wird die Welt nicht dunkler,
wenn jeder kleine Flunkler
an Aufklärung zerschellt.
Wir woll’n in klaren Zeiten
mit Wahrheit uns begleiten,
die fest auf guten Gründen steht.

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📖 Songtext: Die Gedanken sind – zum Glück frei (Klicken zum Ausklappen)
1.
Die Gedanken sind frei,
doch Stimmen verführen,
mit gestrigem Brei –
nur Hass wollen sie schüren.
Das Früher beschwören,
kann uns nicht betören –
man denkt nur: „Was für’n Brei“ –
die Gedanken sind frei.

2.
Sie deutscheln kokett –
mit national’n Birnen,
sie starren aufs Brett
genau vor ihr’n Stirnen.
Die Vielfalt nicht wollen –
wir denken: „die Hohlen“.
Es ist uns einerlei,
die Gedanken sind frei.

3.
Wir glauben nicht ihr Wort,
die Blockwart-Geschichten,
TikTok als Sammlungs-Ort –
wo sie sich abrichten.
Wünsch’n andr’en ’ne Reise,
die ha’m doch ne Meise,
ach, wär’n sie doch dabei –
die Gedanken sind frei.

4.
Und hinter der Hand
wünsch’n sie sich den Führer,
dann wäre das Land
wie neunzig Jahr früher.
Wir denken: Blödbären,
Geschichte soll lehren,
wir folgen nicht ihr’m Geschrei –
die Gedanken sind frei.

5.
Sie spotten und schrei’n,
verkennen die Lage,
woll’n immer Opfer sein,
stell’n alles in Frage.
Wir denken: „Was für’n Scheiß –
die dreh’n sich nur im Kreis“:
Wir bleiben dabei –
die Gedanken sind frei.

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📖 Songtext: Zurück auf Null (Klicken zum Ausklappen)
Ein Lied über Ankommen, Zugehörigkeit und ein spätes, aber klares Willkommen.

Strophe 1
Einst riefen wir Kräfte,
für die Arbeit – nur auf Zeit.
Doch aus den Zügen stiegen
Menschen voller Hoffnung,
und sie reisten weit.

Ein Mann kam einst in Deutschland an,
die Uhr zurück auf null gestellt.
Studiert? Egal. Und neu begann
ein steiler Weg durch Sprache,
Werk und neue Welt.

Refrain
Es kamen Menschen –
und sie wurden längst zu uns.
Mit neuen Händen, neuen Namen,
mit ihrem stolzen Mut.

Wenn wir sie nicht mit offnem Arm
empfangen haben, als sie kamen,
dann holen wir das endlich nach:
Schön, dass ihr da seid –
und fast schon immer wart.

Strophe 2
Erst hieß es: nur für Jahre,
bald geht es wieder heim.
Doch jedes neue Morgen
ließ dieses „bald“ noch kleiner sein.

Der Koffer blieb im Schrank stehen,
der Schlüssel lag bereit.
Dann kamen Kinder, ließen Pläne wehen:
Die Rückkehr hat noch Zeit.

Refrain
Es kamen Menschen –
und sie wurden längst zu uns.
Mit neuen Händen, neuen Namen,
mit ihrem stolzen Mut.

Wenn wir sie nicht mit offnem Arm
empfangen haben, als sie kamen,
dann holen wir das endlich nach:
Schön, dass ihr da seid –
und fast schon immer wart.

Bridge
Wir wohnen in den Häusern,
wir gehen auf den Wegen,
die sie mit müden Händen
einst für uns gelegt.

Und fragen wir verlegen,
was damals wirklich war,
dann sagt die Zeit ganz leise:
Ihr wart fast schon immer da.

Letzter Refrain
Es kamen Menschen –
und sie wurden längst zu uns.
Mit neuen Händen, neuen Namen,
mit ihrem stolzen Mut.

Wenn wir sie nicht mit offnem Arm
empfangen haben, als sie kamen,
dann holen wir das endlich nach:
Schön, dass ihr da seid –
und fast schon immer wart.

Und kommen morgen neue Gäste
mit Hoffnung, Angst und wenig Ruh,
dann stehen wir nicht wieder stumm da –
wir gehen mit offnen Armen auf sie zu.

Schön, dass ihr da seid –
schön, dass ihr zu uns kommt.
Wer Heimat sucht, bringt Zukunft mit,
und Zukunft braucht ein Willkommen.

Gesprochen
Das würdet ihr doch auch so wollen.

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