Appell vom Mond
Melodie: Der Mond ist aufgegangen
Lasst euch doch nicht betören,
von Stimmen, die uns stören
mit Worten kalt und leer.
Sie schüren Angst und Zweifel,
verdrehen Sinn und eifern,
zu spalten Menschen immer mehr.
Wie ist die Welt so stille,
doch hinter mancher Hülle
wächst Misstraun leis heran.
Man hört die falschen Klänge,
die einfachen Gesänge,
die Wahrheit kaum noch fassen kann.
Seht ihr die schrägen Sätze?
Die eng gesponn’nen Netze,
wo man Fake-Wahrheit preist?
Was in der Lüge mündet,
wird laut und groß verkündet –
bis man den echten Kern nicht weiß.
Ach Menschen, lasst nicht blenden
was euch von schnellen Händen,
zurechtgerückt entsteht.
Mit Zahlen, die sie biegen,
mit Bildern, die sie trügen,
um daraus Feind-bil-der zu drehn.
Lasst uns die Fakten suchen,
nicht falsche Worte fluchen,
die nur Verwirrung sä’n.
Lasst uns gemeinsam denken,
uns nicht von Angst beschränken,
und füreinander aufrecht stehn.
So wird die Welt nicht dunkler,
wenn jeder kleine Flunkler
an Aufklärung zerschellt.
Wir woll’n in klaren Zeiten
mit Wahrheit uns begleiten,
die fest auf guten Gründen steht.

Akkorde
D A7 D G D A7 D
Lasst euch doch nicht betören,
D G D A7 D
von Stimmen, die uns stören
D G D A7
mit Worten kalt und leer.
D A7 D G D A7 D
Sie schüren Angst und Zweifel,
D G D A7 D
verdrehen Sinn und eifern,
D G D A7 D
zu spalten Menschen immer mehr.
zur Meldodie von „Der Mond ist aufgegangen“
Original-Text: Matthias Claudius 1779
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790
Klavierversion zum Mitsingen (leider zu wenige Strophen):
https://www.youtube.com/watch?v=EfhET6oRDE4
Akkorde original
https://tabs.ultimate-guitar.com/tab/matthias-claudius/der-mond-ist-aufgegangen-chords-1710735


